Sozialpädagogik
Nathalie Zimmer
Schulsozialpädagogin
Lubo aus dem All
Unser außerirdischer Freund erforscht gemeinsam mit den Kindern der ersten Klassen die Gefühle der Menschen. Sie fragen sich z. B.: Wie sieht ein trauriges Kind aus? Wie fühlt sich Wut an? Wovor habe ich Angst? (Grundlagentraining)
Wenn die Kinder die wichtigsten Gefühle kennen, erarbeiten sie gemeinsam mit Lubo was bei unangenehmen Gefühlen hilft (Emotionsregulation).
Die Lubo-Problemlöseformel hilft den Kindern dabei Streit und persönliche Probleme zu lösen. Sie lernen die einzelnen Schritte und üben die konkrete Anwendung an erfundenen und echten Situationen. (Problemlösekompetenz, Resilienz)
Pack Ma's - Für eine Schule ohne Gewalt
Jugendgewalt ist, entgegen unseres subjektiven Empfindens, seit Jahren rückläufig. Es gibt immer weniger Fälle, und auch die Schwere der Fälle wird immer weniger.(s. https://www.bpb.de/themen/recht-justiz/gangsterlaeufer/203562/jugendkriminalitaet-zahlen-und-fakten/#node-content-title-0 und https://www.polizei.bayern.de/mam/kriminalitaet/sicherheitsreport_2021.pdf)
Trotzdem macht es Sinn diese Themen zu bearbeiten, und zwar so früh wie möglich. Das Präventionskonzept „pack ma’s“ unterbindet Gewalt und unsoziales Verhalten von Kindern und Jugendlichen und fördert zivilcouragiertes Verhalten.
„pack ma's“ behandelt zunächst die Themen Gemeinschaft und Vertrauen, denn in einer funktionierenden (Klassen-)Gemeinschaft, in der sich die einzelnen Mitglieder wohl fühlen und einander vertrauen, sind automatisch weniger Gewalt und Mobbing zu erwarten.
Auf dieser Grundlage erarbeiten wir die Themen Gewalt und Zivilcourage. Dabei fördern wir die Empathiefähigkeit der Kinder und geben konkrete Hinweise zur Früherkennung und damit zur Vermeidung von Gefahrensituationen, sowie zu sinnvollem und gefahrlosem Opfer- und Helferverhalten.
Alle Inhalte erleben die Kinder zunächst in Spielen und leichten Übungen. Im Anschluss erfolgt eine intensive Nachbesprechung und schließlich entwickeln wir aus den gemachten Erfahrungen gemeinsame Vereinbarungen. Diese Vereinbarungen sind für die Kinder von besonderer Bedeutung, denn sie kommen aus den eigenen Reihen und nicht von Autoritäten.
FairNetzen
Medienkompetenz meint die Fähigkeit Medien den eigenen Bedürfnissen und Zwecken entsprechend zu nutzen und mit ihnen verantwortungsvoll umzugehen. Die ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die bei den Eltern beginnt, in der Schule ihre Fortsetzung findet und sich in der Gruppe der Gleichaltrigen und dem sozialen Umfeld weiterentwickelt.
Mit den 4. Klassen erarbeite ich den bewussten, verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Medien. Dabei geht es nicht um technische Funktionen, die Bedienung oder Virenschutz, sondern um soziale Kompetenz und Umgangsformen. Auch im Internet gelten Regeln und Gesetze, die auch Auswirkungen auf das offline-Leben haben und sogar strafrechtliche Relevanz haben können. Wir behandeln dabei die Themenbereiche Medienkritik, Medienkunde und Mediennutzung. Gemeinsam ergründen wir diese, diskutieren sie und üben gewünschtes Verhalten ein. Schließlich werden aus den gemachten Erfahrungen gemeinsame Vereinbarungen, Leitsätze und persönliche Vorsätze. Diese Vereinbarungen helfen den Kindern dabei im Umgang mit den „neuen Medien“ selbst den richtigen Weg zu finden.
Mit dem Smartphone begegnet Ihr Kind allen Inhalten und allen Menschen dieser Welt, darunter Pornografie, Rassismus, Gewalt, Betrügern und Pädophilen. Im realen Leben verhindern wird diese Begegnungen mit allen Mitteln! Bitte tun Sie das auch im digitalen Leben und informieren Sie sich, bevor Sie ihrem Kind Smartphones, WhatsApp, TikTok, YouTube und co. geben.
Weitere Informationen zum sicheren Umgang mit dem Internet finden Sie z. B. unter:
Streitschlichter
Streitschlichter helfen den Streitenden, einen Weg aus dem Streit zu finden. Ganz wichtig dabei: es wird nicht nach einem Schuldigen gesucht, sondern nach einer Lösung, mit der alle Beteiligten einverstanden und zufrieden sind.
Die Streitschlichter werden im 2. Halbjahr der dritten Klasse ausgebildet. Währende der Ausbildung stärken die Kinder Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen, sie lernen zu reflektieren und Probleme zu lösen. Alle Kinder, die am Ende eine Prüfung bestanden haben, dürfen in der vierten Klasse als Streitschlichter Konflikte lösen.
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Schulsozialpädagogik (MI, 11. Februar 2026)





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